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Blog Europa Reisen

Schweden und wie man dorthin zieht!

Hej und willkommen!

Heute geht es um Schweden, das Land in das wir gezogen sind und um ein paar Tipps dazu wie ihr das auch tun könnt! Es wird keine Schritt für Schritt Lehrstunde sondern einfach ein paar Informationen zu Punkten mit denen Ihr auf jeden Fall konfrontiert werdet! Jetzt aber erst mal noch ein paar Punkte die mir auf die Schnelle wissenswert über Schweden erschienen 🙂

Wissenswertes über Schweden:

  • In Schweden wohnen ungefähr 10 Millionen Menschen von denen zwei Millionen unter 18 sind. Die Hauptstadt Stockholm hat ca. 900.000 Einwohner.
  • Fika ist eins der ersten Worte die ihr in Schweden lernen werdet und es bedeutet im Endeffekt Kaffeepause. Zu einer Fika gehört Kaffee oder Tee und Kekse, Zimtschnecken oder auch Früchte. Der durchschnittliche Schwede trinkt 3,2 Tassen Kaffee am Tag.
  • Der Verkauf von Alkohol über 3,5% ist nur erlaubt im sogenannten “Systembolaget”. Einem vom Staat geführten Laden der das Alkoholverkaufsmonopol inne hat. In Deutschland kostet das billigste Dosenbier ungefähr 40 Cent inklusive Pfand und in Schweden hingegen findet man erst ab 1,20€ die günstigsten Biere. Über 60% des Preises sind Steuern.
  • Schweden ist ein sehr „grünes“ Land. Über 50% der Energie kommt aus regenerativen Energien.
  • Wenn Du Glück hast und es gerade die richtige Saison ist kannst Du in ganz Schweden die Nordlichter sehen. Im Norden sind die Chancen allerdings viel höher.

Für kurze Zeit nach Schweden ziehen (bis zu 6 Monate):

  • Ein Ort zum Schlafen ist einer der wichtigsten Punkte die man organisieren muss. Es ist definitiv nicht einfach in Stockholm eine bezahlbare Wohnung in Zentrumsnähe zu finden. Irgendwie haben wir es aber trotzdem geschafft. Wir haben es auf verschiedene Wege versucht aber der Weg mit dem wir Erfolg hatten war folgender. Wir haben eine Art Anzeige über uns in eine Facebook Gruppe geschrieben. Diese hieß: “Looking for accommodation in Stockholm? Perfect for interns & students!”
    Kurze Zeit später hat uns unser zukünftiger Vermieter angeschrieben und er hatte uns erzählt, dass er wahrscheinlich ein Zimmer für den von uns genannten Zeitraum zu vermieten hat. Das war im April oder Mai und er fügte aber hinzu, dass es noch nicht sicher ist ob er die Wohnung untervermieten wird. Da wir uns also darauf nicht verlassen konnten, haben wir auf Plattformen wie Blocket.se oder BostadDirekt weitergesucht. Allerdings ohne großen Erfolg. Blocket ist eine tolle Plattform um nach Angeboten zu suchen, allerdings kann man eine eigene Anzeige nur schalten wenn man eine schwedische Kreditkarte hat. Dies hatten wir natürlich nicht und deshalb ist diese Möglichkeit weggefallen. Mitte Juli hatte uns aber dann unser Vermieter wieder auf Facebook geschrieben und gefragt ob wir noch Interesse an der Wohnung hätten. Nachdem wir zwei Mal geskypet, die Gegend mit GoogleStreetview abgeglichen und eine Reisepasskopie von dem Vermieter hatten, hatten wir uns entschieden 50% der Kaution im voraus zu überweisen und das Risiko einzugehen. Zum Glück ist alles gut gegangen! Zu Beginn hat uns dieser Blogartikel viel weitergeholfen: Moving To Sweden!
  •  Ein großer Unterschied zwischen Deutschland und Schweden ist der Fakt, dass man hier so gut wie alles mit Kreditkarte bezahlen kann. Selbst auf einem Essens- oder Flohmarkt bieten einige Verkäufer Bezahlung durch Kreditkarte an. Hier ist es eindeutig viel praktischer eine Kreditkarte zu haben als mit einem Geldbeutel voll schwedischer Kronen herumzuschlendern. Bisher hatte ich die Karte von der Bank “DKB”, allerdings habe ich nun zur Bank “N26” gewechselt welche meiner Meinung nach viel besser ist. Man kann das meiste über die App auf dem Smartphone machen wie z.B.die Karte sperren lassen, das Kreditlimit erhöhen, etc. und das alles passiert sofort! Schreibt mir einfach eine Nachricht über das Kontakt Formular dann kann ich euch werben! 🙂
  •  Mir gefällt der Nahverkehr hier in Stockholm ganz besonders. Es gibt Busse, Trams, Metros, Regionalzüge (genannt Pendeldåg) und sogar Fähren. Der einfachste Weg um alle benutzen zu können ist indem man sich eine „SL card“ für 20 SEK kauft. Allgemein gesagt ist das eine Karte auf die man ein Ticket laden kann. Wir haben sie zwei Mal mit einem 3 Monatsticket aufgeladen. Pro Ticket hat man als nicht Student*in ca. 260€ und als Student*in 165€ gezahlt. Man kann diese oder auch andere Tickets an jeder Metrostation entweder beim Metro Ticket Büro oder am Automat kaufen. Für mehr Informationen könnt ihr folgende Seite besuchen: SL Website
  •  Informiert euch darüber ob eure Krankenversicherung Langzeitaufenthalte außerhalb Deutschlands abdeckt. Wenn das Ziel innerhalb Europas liegt, kann es gut sein, dass es eure Versicherung abdeckt. Ist das nicht der Fall dann solltet ihr eventuell entsprechende Pakete dazu buchen. Falls ihr es in Erwägung zieht innerhalb eures Auslandsaufenthaltes auch noch zusätzlich in exotischere Gebiete wie Asien zu fliegen und ihr euch dafür vorher noch Impfen lassen müsst, dann wird eure Krankenkasse die Kosten dafür aller Wahrscheinlichkeit nach nicht übernehmen. Die AOK beispielsweise zahlt nicht wenn Impfungen im Ausland gemacht werden.

 

Für lange Zeit nach Schweden auswandern:

  • Einer der ersten Schritte sollte sein eine “Personennummer” zu beantragen. Jeder schwedische Bürger besitzt diese und darüber wird alles mögliche abgespeichert. Man braucht diese Nummer z.B. wenn man einen Handyvertrag abschließen oder sich im Fitnessstudio anmelden möchte. Alle wichtigen Informationen dazu findest du auf der Seite der Einwanderungsbehörde oder dem folgenden Post: Everything Sweden!
  •  Sehr praktisch ist es außerdem auch sich ganz schnell ein schwedisches Bankkonto anzulegen. Hier benutzen viele Menschen ein Bezahlsystem genannt “Swish”. Swish ist im Endeffekt eine App fürs Handy die mit dem Bankkonto verbunden ist. Man gibt einfach ein*en anderen Swish Benutzer*in als Empfänger*in ein und swiiish ist das Geld auch schon bei diesem/dieser angekommen.

 

Wahrscheinlich gibt es noch viel mehr was dieser Blogpost ansprechen könnte aber wo soll man da weitermachen? Jeden Tag wird man mit neuen kleinen Herausforderungen konfrontiert wenn man in ein neues Land zieht aber das ist ja das aufregende daran! Zum Beispiel mussten wir zunächst erstmal herausfinden wo man hier Drogerieartikel kaufen kann, denn hier gibt es keine Drogerien wie “Mueller”, “Rossmann” oder “DM”. Es ist ein großes “Versuchen und Irren” aber sehr spannend. Es wird auch definitiv nicht das letzte Land gewesen sein in das ich gezogen bin. Mal schauen welches als nächstes dran ist!

Habt eine schöne Woche!

Anouk & Ken

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